Aktuelle Veranstaltungen im Technologietransfer

 
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05.Nov
18:00
InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, Adenauerring 12
Prof. Dr. Ute Schepers, Wissenschaftliche Sprecherin des KIT-Zentrums Health Technologies
Unsere medizinische Versorgung befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Gegenwärtig hat die deutsche Bundesregierung dem Gesundheitssystem drastische Sparmaßnahmen auferlegt und zahlreiche Leistungen gekürzt oder gestrichen. Damit wächst die Sorge, ob wir in Zukunft weiterhin gut versorgt sein werden. Zuversichtlich stimmen dagegen die nahezu täglich verkündeten Neuigkeiten aus der Forschung. Getrieben von Entwicklungen in der Künstlichen Intelligenz, der Biotechnologie und der Robotik werden die Grenzen des diagnostisch und therapeutisch Machbaren in einem rasanten Tempo verschoben. Diese Fortschritte geben Hoffnung, werfen aber auch Fragen danach auf, wie die zukünftige medizinische Versorgung gerecht und menschlich bleibt. Werden wir mit Innovationen die gegenwärtigen Probleme unseres Gesundheitssystems lösen können – die Unterfinanzierung, der Fachkräftemangel und der Mangel an Therapieplätzen für psychische Erkrankungen – oder schaffen wir damit gar neue Schieflagen?
Wie führende Expertinnen und Experten in die Zukunft der Medizin blicken, können Sie im Colloquium Fundamentale „Am Puls der Zukunft. Perspektiven auf Medizin und Gesundheitssystem von morgen“ im Wintersemester 2026/2027 erfahren, das im Zeichen des Wissenschaftsjahrs 2026 „Medizin der Zukunft“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt steht. Zusätzlich ist das Colloquium Fundamentale in diesem Semester Side-Event der Wissenschaftsreihe EFFEKTE, der Stadt Karlsruhe.
Wir hören, welche biomedizinischen und technischen Entwicklungen das Heilen und Pflegen revolutionieren, welche Rolle umfangreiche Patientendaten für Diagnosen und Therapien spielen und was es bedeutet, dass für Frauen bislang weitaus weniger Daten vorhanden sind. Außerdem wollen wir uns mit der Frage befassen, wie effizient unser Gesundheitssystem sein kann und soll und welche ethischen Fragen KI-basierte Anwendungen aufwerfen.
 
Abstract
 
Der 3D-Biodruck eröffnet die Möglichkeit, lebende Gewebe und Organstrukturen Schicht für Schicht nach einem digitalen Modell aufzubauen. Spezielle Biotinten aus Biomaterialien und Zellen werden dabei genutzt, sodass Gewebe mit definierter Architektur, Durchblutung und mechanischen Eigenschaften entstehen. Solche gedruckten Strukturen dienen heute bereits als humane Mini-Organe und Organ-on-Chip-Modelle für die Wirkstofftestung und können Tierversuche reduzieren; langfristig sollen sie als funktionelle Implantate in die Klinik gelangen. Am KIT nutzen wir diese Techniken, um Babyherzklappen herzustellen. Herkömmliche Herzklappenprothesen wachsen nicht mit und müssen im Laufe der Kindheit in wiederholten Operationen ersetzt werden. Am KIT entwickeln wir daher Babyherzklappen aus veganem, tierfreiem Kollagen, die per 3D-Biodruck mit patienteneigenen Zellen besiedelt werden. Form und Materialeigenschaften werden so gestaltet, dass die Klappe den Druck- und Strömungsverhältnissen im kindlichen Herzen standhält und sich langfristig in körpereigenes Gewebe umbauen kann. Gemeinsam mit Klinikerinnen und Klinikern prüfen wir die Belastbarkeit der Klappen unter physiologischen Bedingungen in chirurgischen Trainingsmodellen. Der Vortrag zeigt, wie Biomaterialchemie, Zellbiologie und additive Fertigung zusammenwirken, welche Hürden auf dem Weg zum Implantat noch zu nehmen sind – und warum Ersatzteile aus dem Biodrucker künftig ein Standard der Medizin werden könnten.
 
Foto: © Victor Moussa/stock.adobe.com
 
12.Nov
18:00
InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, Adenauerring 12
Prof. Dr. Dr. Sonja Loges, Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Leiterin der Abteilung Personalisierte Medizinische Onkologie
Unsere medizinische Versorgung befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Gegenwärtig hat die deutsche Bundesregierung dem Gesundheitssystem drastische Sparmaßnahmen auferlegt und zahlreiche Leistungen gekürzt oder gestrichen. Damit wächst die Sorge, ob wir in Zukunft weiterhin gut versorgt sein werden. Zuversichtlich stimmen dagegen die nahezu täglich verkündeten Neuigkeiten aus der Forschung. Getrieben von Entwicklungen in der Künstlichen Intelligenz, der Biotechnologie und der Robotik werden die Grenzen des diagnostisch und therapeutisch Machbaren in einem rasanten Tempo verschoben. Diese Fortschritte geben Hoffnung, werfen aber auch Fragen danach auf, wie die zukünftige medizinische Versorgung gerecht und menschlich bleibt. Werden wir mit Innovationen die gegenwärtigen Probleme unseres Gesundheitssystems lösen können – die Unterfinanzierung, der Fachkräftemangel und der Mangel an Therapieplätzen für psychische Erkrankungen – oder schaffen wir damit gar neue Schieflagen?
Wie führende Expertinnen und Experten in die Zukunft der Medizin blicken, können Sie im Colloquium Fundamentale „Am Puls der Zukunft. Perspektiven auf Medizin und Gesundheitssystem von morgen“ im Wintersemester 2026/2027 erfahren, das im Zeichen des Wissenschaftsjahrs 2026 „Medizin der Zukunft“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt steht. Zusätzlich ist das Colloquium Fundamentale in diesem Semester Side-Event der Wissenschaftsreihe EFFEKTE, der Stadt Karlsruhe.
Wir hören, welche biomedizinischen und technischen Entwicklungen das Heilen und Pflegen revolutionieren, welche Rolle umfangreiche Patientendaten für Diagnosen und Therapien spielen und was es bedeutet, dass für Frauen bislang weitaus weniger Daten vorhanden sind. Außerdem wollen wir uns mit der Frage befassen, wie effizient unser Gesundheitssystem sein kann und soll und welche ethischen Fragen KI-basierte Anwendungen aufwerfen.
 
Abstract
 
Folgt
 
Foto: © Victor Moussa/stock.adobe.com
 
17.Nov
13:00
KIT Campus Nord, Gästecasino/ KIT Campus North, Guest Casino
Materialien bilden die Grundlage nahezu aller technologischen Entwicklungen und spielen eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung unserer Zukunft. Von Metamaterialien mit maßgeschneiderten Eigenschaften über funktionelle Materialien und intelligente Werkstoffe bis hin zu Werkstoffsystemen der Zukunft, innovative Materialien eröffnen neue Möglichkeiten für Forschung, Industrie und Gesellschaft.
 
Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) verbinden Forschende aus unterschiedlichen Disziplinen ihre Expertise, um Materialien neu zu denken, bestehende Werkstoffe weiterzuentwickeln und völlig neue Materialkonzepte zu erforschen.
 
Unter dem Titel „Materialien der Zukunft – Werkstoffe für neue Technologien“ bringt der Thementag des KIT Business Clubs Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen des KIT zusammen. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Forschungsansätze und Innovationen rund um besondere Materialien: Wie lassen sich Materialeigenschaften gezielt gestalten? Welche neuen Funktionen können Materialien übernehmen? Und wie können innovative Werkstoffe dazu beitragen, technologische Grenzen zu verschieben und zukünftige Anwendungen zu ermöglichen?
10.Dez
18:00
InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, Adenauerring 12
Dr. Dana Mahr, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Unsere medizinische Versorgung befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Gegenwärtig hat die deutsche Bundesregierung dem Gesundheitssystem drastische Sparmaßnahmen auferlegt und zahlreiche Leistungen gekürzt oder gestrichen. Damit wächst die Sorge, ob wir in Zukunft weiterhin gut versorgt sein werden. Zuversichtlich stimmen dagegen die nahezu täglich verkündeten Neuigkeiten aus der Forschung. Getrieben von Entwicklungen in der Künstlichen Intelligenz, der Biotechnologie und der Robotik werden die Grenzen des diagnostisch und therapeutisch Machbaren in einem rasanten Tempo verschoben. Diese Fortschritte geben Hoffnung, werfen aber auch Fragen danach auf, wie die zukünftige medizinische Versorgung gerecht und menschlich bleibt. Werden wir mit Innovationen die gegenwärtigen Probleme unseres Gesundheitssystems lösen können – die Unterfinanzierung, der Fachkräftemangel und der Mangel an Therapieplätzen für psychische Erkrankungen – oder schaffen wir damit gar neue Schieflagen?
Wie führende Expertinnen und Experten in die Zukunft der Medizin blicken, können Sie im Colloquium Fundamentale „Am Puls der Zukunft. Perspektiven auf Medizin und Gesundheitssystem von morgen“ im Wintersemester 2026/2027 erfahren, das im Zeichen des Wissenschaftsjahrs 2026 „Medizin der Zukunft“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt steht. Zusätzlich ist das Colloquium Fundamentale in diesem Semester Side-Event der Wissenschaftsreihe EFFEKTE, der Stadt Karlsruhe.
Wir hören, welche biomedizinischen und technischen Entwicklungen das Heilen und Pflegen revolutionieren, welche Rolle umfangreiche Patientendaten für Diagnosen und Therapien spielen und was es bedeutet, dass für Frauen bislang weitaus weniger Daten vorhanden sind. Außerdem wollen wir uns mit der Frage befassen, wie effizient unser Gesundheitssystem sein kann und soll und welche ethischen Fragen KI-basierte Anwendungen aufwerfen.
 
Abstract
 
Künstliche Intelligenz soll Diagnosen verbessern, Behandlungen personalisieren und Ärztinnen und Ärzte bei Therapieentscheidungen unterstützen. Digitale Patientenzwillinge versprechen sogar, mögliche Krankheitsverläufe und die Wirkung unterschiedlicher Behandlungen vorab zu simulieren. Doch worauf beruhen solche Empfehlungen? Und: für wen funktionieren sie tatsächlich?
Der Vortrag beleuchtet die Chancen und ethischen Spannungsfelder KI-gestützter Therapieberatung. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Verantwortung, Transparenz, Datenqualität und Gerechtigkeit: Was geschieht, wenn bestimmte Bevölkerungsgruppen in medizinischen Daten nicht ausreichend repräsentiert sind? Wie verändern algorithmische Empfehlungen das Verhältnis zwischen medizinischem Fachpersonal und Patientinnen und Patienten? Und wie können die Menschen, die von diesen Technologien betroffen sind, an ihrer Entwicklung und Gestaltung beteiligt werden?
Dabei soll es nicht um eine einfache Gegenüberstellung von medizinischem Fortschritt und technologischem Risiko gehen. Vielmehr möchte ich gemeinsam mit dem Publikum der Frage nachgehen, unter welchen Bedingungen KI zu einer menschenzentrierten, inklusiven und gesellschaftlich verantwortbaren Medizin der Zukunft beitragen kann.
 
Foto: © Victor Moussa/stock.adobe.com
 

Veranstaltungsformate im Technologietransfer

Treffen Sie Forschende in Ihren Laboren, kommen Sie mit Unternehmen ins Gespräch, lernen Sie mehr über den Technologietransfer – wir heißen Sie herzlich willkommen am Karlsruher Institut für Technologie. Das Team Technologietransfer und unsere Partner bieten Unternehmen, Beschäftigten des KIT und allen Interessierten spannende Einblicke in die Technologie von morgen und Möglichkeiten zum Transfer.

Offene Veranstaltungen

NEULAND Innovationstag KIT
NEULAND Innovationstag am KIT
RESEARCH TO BUSINESS LIVE KIT
RESEARCH TO BUSINESS Live
TRIANGEL Wissenswoche KIT
Wissenswoche am TRIANGEL Transfer I Kultur I Raum

NEULAND Innovationstag

Der NEULAND Innovationstag ist das Event des KIT rund um die Themen Innovation, Transfer, Unternehmertum und Intrapreneurship. Studierende, wissenschaftliche Beschäftigte, Professorinnen und Professoren sowie Gründungsprojekte treffen hier auf Industrie und Investoren, um sich kennenzulernen, gemeinsame Projekte zu starten und Potenziale für eine nachhaltige Zukunft zu entdecken. Mehr

RESEARCH TO BUSINESS LIVE

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe RESEARCH TO BUSINESS live erhalten Industrieunternehmen Einblick in einzelne Institute oder Forschungsthemen. In halbtägigen Workshops präsentieren die wissenschaftlichen Beschäftigten den aktuellen Stand ihrer Forschung und öffnen ihre Labore. Die Events bringen Wissenschaft und Wirtschaft in direkten Kontakt miteinander und bieten eine erste Basis für zukünftige Kooperationen.

Wissenswochen des TRIANGEL Transfer I Kultur I Raum

Bei den WISSENSWOCHEN unseres Partners TRIANGEL Transfer I Kultur I Raum werden wechselnde Leitthemen eine Woche lang aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet. Mit kreativen Formaten und
zielgruppenspezifischen Herangehensweisen werden aktuelle Diskurse für alle erlebbar und nachvollziehbar. Von leichter Kost am Mittag über aktivierende Mitmachformate und Workshops bis hin zu tiefergehenden Diskussionsrunden am Abend – das Konzept der WISSENSWOCHE bietet vielfältige Möglichkeiten, ein Thema zu entdecken und zu durchdringen. Mehr

Veranstaltungen für Beschäftigte

Bridge the Gap

Warum lohnt es sich, mit Wirtschaft und Gesellschaft in Kontakt zu treten, was sind die Herausforderungen und wie kann ich anfangen? Diese und andere Fragen beantworten unterschiedliche Teams der Dienstleistungseinheit Innovations- und Relationsmanagement beim KIT-internen Formate Bridge the Gap. Hier erfahren wissenschaftliche Beschäftigte mehr über die Möglichkeiten, Chancen und Rahmenbedingungen des Wissens- und Technologietransfers.

IP-Talk am Institut

Sie wünschen mehr Basiswissen zum Umgang mit geistigem Eigentum, beispielsweise zu Erfindungen, Patente oder Software am KIT, und dessen Auslizensierung? Dann sprechen Sie uns an!  Die Expertinnen und Experten des Intellectual Property Managements beantworten Ihre Fragen gerne im Rahmen von Inhouse-Seminaren für wissenschaftlich Beschäftigte bei Ihnen am Institut. Anfragen

Marktplatz für neue Beschäftigte des KIT

Die Dienstleistungseinheit Innovations- und Relationsmanagement stellt ihre Services und Angebote für Beschäftigte beim Welcome Day des KIT für neue Beschäftigte vor. Mehr

 

Netzwerkveranstaltungen

Thementage für Mitglieder des KIT-Business-Club

Bei den Thementagen des KIT-Business-Club tauschen sich Vertreterinnen und Verteter der Mitgliedsunternehmen mit KIT-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern intensiv zu unterschiedlichen Themen aus, beispielsweise Data Science, nachhaltige Industrieprodukte, Medizintechnik der Zukunft und viele mehr. Spannende Impulse und lebhafte Diskussionen zeichnen diese Netzwerkveranstaltung aus, die abwechselnd digital und am KIT stattfindet.

Kaminabende für Mitglieder des KIT-Business-Club

Der KIT-Business-Club hat es sich zur Aufgabe gemacht, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen zu bringen, damit sie effektiv voneinander profitieren können. Insbesondere bei den Kaminabenden ist der Wert des persönlichen Netzwerks spürbar: Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsunternehmen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Wissenschaftsmanagerinnen und -manager des KIT kommen mit Präsidiumsmitgliedern gemeinsam in ein Gespräch auf Augenhöhe zu Themen, die sich rund um den Transfer drehen.

Transfer zum Dessert für KIT Industry Experts

Transfer zum Dessert ist ein digitaler, einstündiger Mittagstalk. Teilnehmen können Mitglieder der KIT Industry Experts. In offener und lebendiger Runde widmet sich der Austausch mit Innovationsmanagerinnen und -manager und/oder Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler spannenden Themen unserer Zeit. Für wissenschaftliche Beschäftigte bietet Transfer zum Dessert eine Möglichkeit, ihre Technologie Unternehmen in vertraulichem und geschütztem Raum vorzustellen und Feedback einzuholen.

Netzwerktreffen der KIT Industry Experts

Community erleben, online und vor Ort. Das ist das Motto der Netzwerktreffen für Mitglieder der KIT Industry Experts. Mindestens einmal im Jahr kommt das Netzwerk in lockerer Runde zusammen. Es gibt Zeit zum Kennenlernen und Austauschen sowie Information und Diskussion zu einem spannenden Fachthema.